Es klemmt bei der Streckung

Bewegungseinschränkungen

Bewegungseinschränkungen im Ellenbogengelenk können durch verschiedene Ursachen wie Arthrose, freie Gelenkkörper, Verletzungen oder Überlastung entstehen. Meistens betrifft die Einschränkung vor allem die Streckfähigkeit des Ellenbogens. Zu Beginn wird die Beweglichkeit konservativ behandelt, und wenn dies nicht ausreicht, wird eine Gelenkspiegelung (Arthroskopie) in Erwägung gezogen.

Überblick

Das Ellenbogengelenk kann durch zahlreiche Ursachen in seiner Beweglichkeit eingeschränkt werden. Verschiedene Erkrankungen und Verletzungen wie Arthrose, freie Gelenkkörper, Knochenbrüche oder Bandverletzungen führen zu einer Minderung der Funktionsfähigkeit des Gelenks. Besonders häufig sind Einschränkungen in der Streckfähigkeit des Ellenbogens zu beobachten, was die Ausführung alltäglicher Bewegungen erschwert.

Symptome

Die Hauptsymptome einer Bewegungseinschränkung im Ellenbogengelenk sind Schmerzen und eine eingeschränkte Beweglichkeit, insbesondere bei der Streckung des Arms. Die Einschränkung kann akut auftreten, etwa nach einer Verletzung, oder sich schleichend entwickeln, zum Beispiel durch Abnutzung des Gelenkknorpels. In manchen Fällen können auch Schwellungen und Entzündungen im Bereich des Gelenks hinzukommen.

Diagnostik

Die Diagnose erfolgt durch eine gründliche körperliche Untersuchung und Anamnese. Hierbei wird insbesondere die Beweglichkeit des Gelenks getestet. Bildgebende Verfahren wie Röntgenaufnahmen oder MRT können helfen, die zugrunde liegende Ursache der Bewegungseinschränkung zu ermitteln, etwa bei der Identifikation von freien Gelenkkörpern, Arthrose oder nach einem Trauma. In manchen Fällen ist auch eine Gelenkspiegelung (Arthroskopie) erforderlich, um eine genaue Diagnose zu stellen und gleichzeitig therapeutische Maßnahmen zu ergreifen.

Therapie

Zu Beginn wird in der Regel eine konservative Behandlung durchgeführt. Physiotherapie zur Verbesserung der Beweglichkeit des Gelenks ist oft die erste Maßnahme. Auch lokale Behandlungen wie Injektionen (z. B. mit Kortison) oder Stoßwellentherapie können zur Linderung der Beschwerden beitragen. Sollte diese konservative Therapie nicht den gewünschten Erfolg bringen, kann eine operative Behandlung notwendig werden. Hierbei wird häufig eine Gelenkspiegelung (Arthroskopie) angewendet, um die Ursachen der Bewegungseinschränkung direkt im Gelenk zu behandeln und die Beweglichkeit wiederherzustellen.