Informationen rund um die
Erkrankungen des Hüftgelenks
Die Hüfte ist ein zentrales Gelenk des menschlichen Körpers, das Oberkörper und Beine verbindet. Sie besteht aus dem Hüftgelenk – einem Kugelgelenk, das den Oberschenkelkopf (Femurkopf) mit der Hüftpfanne (Acetabulum) des Beckens verbindet. Umgeben von stabilen Bändern, Muskeln und Knorpelgewebe ermöglicht die Hüfte eine große Bewegungsfreiheit und trägt gleichzeitig das Körpergewicht bei Alltagstätigkeiten und sportlicher Belastung.
Orthopädische Erkrankungen der Hüfte betreffen häufig den Gelenkknorpel, die Knochen, Sehnen oder Schleimbeutel. Zu den häufigsten Krankheitsbildern zählen die Hüftarthrose (Coxarthrose), die zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führt, sowie Hüftimpingement-Syndrome, bei denen knöcherne Veränderungen die Beweglichkeit einschränken. Auch Bursitis (Schleimbeutelentzündung), Sehnenreizungen (z.B. der Glutealsehnen) und Hüftdysplasien können Beschwerden verursachen. Verletzungen wie Hüftfrakturen treten vor allem im höheren Lebensalter auf.
Die Therapie reicht von konservativen Maßnahmen wie Physiotherapie, Schmerzmedikation und Injektionen bis hin zu operativen Eingriffen, z.B. der Implantation eines künstlichen Hüftgelenks (Endoprothese) bei fortgeschrittener Arthrose.